Heute hatten wir mal wieder Lust auf ein süßes, dafür aber extrem teures Frühstück. Man vergisst immer schnell, dass auf den angegebenen Preis noch Tax drauf kommt und man einen deftigen Tipp von mindestens 15, 18, wenn nicht sogar 20% mit einrechnen muss. Manche Restaurants geben das nach ihrer Ansicht nach angemessene Trinkgeld sogar schon auf der Quittung mit vor. New York ist wirklich ein teures Pflaster.

Aber trotzdem: In New York City muss man einfach shoppen! Und das haben wir auch getan. Hauptsächlich in „Macy’s“, das ist das weltgrößte Kaufhaus mit 9 Etage (wir haben es nur bis zur 3. geschafft), geht über 2 Blocks in 2 Gebäuden, die miteinander verbunden sind. Man sagte uns: „You can spend a life time there“. Hier haben wir uns mal jeder ein paar teure Jeans gegönnt. Denn wirklich günstig kann man nur in Outlets shoppen und wenn man will so richtig teuer auf der 5th Avenue.
Als wir den Ausgang aus der Einkaufswelt herausgefunden hatten, regnete es leider. Also haben wir beschlossen unser Abendessen vorzuziehen, dann dürfte es wenigstens keine Schwierigkeiten geben, einen Tisch zu bekommen. Wir haben bei „Bubba Gump“ (remember Forrest Gump) gegessen (muss man ja auch mal gemacht haben) und uns mit Shrimps vollgestopft (erstaunlich, was man mit Shrimps alles machen kann).
Leider immer noch im Regen, dafür aber bei warmen Temperaturen sind wir bis zum Rockefeller Center, einem riesigen Bürokomplex, welches die NBC-Studios inklusive riesigem Nachrichtenlaufband beinhaltet. Es gibt auch immer wieder Leute, die dort bei der Morning Show vor dem Fenster auf und abspringen, damit sie live bei den Nachrichten mit aufgenommen werden.
Direkt neben an findet man übrigens die St. Patricks Cathedral (muss man ja auch mal erwähnt haben ;o). Danach haben wir erst mal einen Erholungsstopp im Hotel eingelegt – ist ja nicht weit – und einen bis dahin noch nie ausgepackten Regenschirm rausgekramt. Der bis dahin nur Nieselregen hielt uns aber nicht davon ab noch in den Central Park zu gehen, wo sich wie jeden Sonntag eine Menge Menschen aufhielten. Wir sind eine Weile rumspaziert, an einer kleinen Kirmes entlang (?) und der von Fotos bekannten „Mall“ bis zum Springbrunnen. Hier kann man wirklich Tage verbringen. Aber leider nicht im Regen. Da es langsam auch dunkel wurde, wollten wir uns auf den Heimweg machen. Also haben wir uns ein Dreirad genommen (besser als Taxis, die nur die Straßen verstopfen) und haben uns nach Hause radeln lassen ;-). Der arme Radfahrer hat aber einen Regenzuschlag bekommen und danach Feierabend gemacht. Neben den Kutschen um den Central Park ist das in New York aber ein beliebtes Transportmittel. Kein Wunder, mit Taxis und Limousinen steckt man nur im Stau fest.

Zum Glück haben wir noch mal den Flug gecheckt (was würden wir nur ohne Internet machen? ;-)) und festgestellt, dass wir zum „La Guardia“ und nicht zum internationalen Flughafen John F. Kennedy müssen. Wir fliegen ja auch erst nach Toronto und das wird wohl als Inland betrachtet. Schnell noch Koffer packen – diesmal zum letzten Mal – und ab ins Bett.

USA: 4. Tag New York City (NY)
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