Heute Mittag haben wir wieder Suppe gebruncht ;-). Ich kann das amerikanische Frühstück nicht mehr sehen. Außerdem haben wir es mal wieder spät aus dem Bett geschafft.
Wir sind dann direkt den Broadway entlang und haben eine Weile einem coolen Stompmusiker zugeguckt, der mit allen möglichen Gegenständen Musik gemacht hat. Davon gibt es irgendwie mehrere. Zurzeit läuft auch gerade ein Stompstück am Broadway. Vielleicht inspiriert das ja gerade die Straßenmusiker.
Als erstes haben wir uns das Empire State Building vorgenommen. Ein längerfristiges Unterfangen, wie sich herausstellte. Denn den Weg schlugen scheinbar noch viele andere Touristen an. Es gab lange Schlangen, die wir zum Teil umgehen konnten, weil wir vorher über eine Abkürzung auf die Toilette verwiesen wurden (wie praktisch). Nach einem Sicherheitscheck durften wir dann endlich in den Hochgeschwindigkeitsaufzug bis zum 80. Stock und dann noch mal in einen weiteren Aufzug bis zum 86. Dort angekommen, konnten wir bei strahlendem Sonnenschein in die Ferne schauen und die Aussicht auf New York City in Miniatur betrachten – nur diesmal das richtige ;-). Das Empire State Building liegt so zentral, dass man quasi in der Stadt steht und man von allen Seiten runter gucken kann. Wir haben auch keinen Penny runter geworfen *g*. Auf zum Flatiron Building. Da haben wir nämlich schon von oben ausfindig gemacht. Marlen wollte es unbedingt fotografieren. Es ist berühmt, weil es so flach ist und keilförmig auf einer Straßenecke steht.

Danach machten wir uns auf, zurück den Broadway entlang, durch die Menschenmengen, die gegen Abend auf die Straßen strömten. Samstagabend – und das hieß, es sollte schwierig werden, einen Tisch in einem Restaurant zu finden, wie wir feststellten. Egal in welchem Restaurant. Quasi direkt bei unserem Hotel haben wir dann wieder mal einen schicken Italiener gefunden. Zum Glück. Diesmal gab´s zumindest für mich auch keine Pasta. Sonst hätten wir noch einen Hot Dog gegessen ;-).

Um 20 Uhr mussten wir nämlich schon bei der Musicalvorstellung „Billy Elliot – I will dance“ sein. Im Jahr 2009 wurde es zum besten Musical gekrönt und das verdient! Ich hab zwar noch nicht so viele Musicals gesehen wie Marlen, war aber absolut begeistert! Das ein kleiner Junge von nicht mal 10 Jahren schon so gut tanzen, singen und schauspielern kann – unglaublich. Es war sehr unterhaltsam und sogar lustig. Alles mit britischem Akzent unterlegt. Ich kannte den Film ja schon, aber die Umsetzung war einfach klasse. Also war ich doch noch mal am New Yorker Broadway – so richtig. Wer hätte das gedacht. Das Theater lag direkt gegenüber von unserem Hotel, wir wohnen ja immerhin im Theatre District. Wir konnten in der 15minütigen Pause sogar im Hotel auf die Toilette gehen, weil vor Ort an der Damentoilette eine ewig lange Schlange war. Perfekte Lage hat das Hotel ;-). Es ging schon wieder auf Mitternacht zu – irgendwie schläft New York nie, aber wir schaffen es einfach nicht ganz ohne Schlaf.

USA: 3. Tag New York City (NY)
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